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Zahntechnik
Qualitätsmanagement


Nachhaltigkeit von Qualitätsmanagement

Nachhaltiges QM im zahntechnischen Labor
Nachhaltiges QM im zahntechnischen Labor

Wer sich nicht nur mit dem Aufbau und der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems zufrieden geben will, der muss sein System noch um das Stichwort „Nachhaltigkeit“ erweitern. Warum? Der Markt verändert sich zunehmend schnell, der Kostendruck steigt kontinuierlich und auf die rasante Entwicklung neuer Technologien müssen zahntechnische Betriebe zeitnah antworten, was sich u. a. in einer Anpassung oder Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios zeigt.

Überspitzt ausgedrückt werden sich am Markt diejenigen Betriebe besser platzieren können, die rechtzeitig Veränderungen erkennen, diese akzeptieren, frühzeitig einen Lösungsweg erarbeiten und die Ergebnisse in ihr bisheriges QM-System integrieren mit dem Ziel, einen möglichst großen Kundennutzen zu generieren.  
Leider steckt immer noch in vielen Köpfen, dass man QM im Betrieb auf keinen Fall braucht. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Sie QM bereits umsetzen!
Es geht vielmehr um die Frage, ob „das Tun“ systematisch betrieben wird und was Sie an Dokumentation hinterlegen. Erst mit der Dokumentation, die Regelungen und Nachweise enthält, wird das „Tun“ überprüfbar und damit verbesserbar.

Und noch eines: der Erfolg stellt sich dann ein, wenn Arbeitsabläufe mit dem Ziel festgelegt sind, unter den gegeben infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bedingungen größtmöglichen Kundennutzen zu erzeugen.
Nachhaltige Managementsysteme konzentrieren sich daher auf eine frühzeitige Erkennung von Unternehmenspotenzialen und Ressourcen. Ob Qualitätssicherung in der Wertschöpfung, in der Kundenbetreuung, im Arbeits- und Gesundheitsschutz oder Umweltschutz - immer geht es darum, Prozesse im Unternehmen zu planen, zu steuern und kontinuierlich zu verbessern, um wirtschaftlich vertretbare und qualitätsgerechte Leistungen zu erbringen.

Zwei Aspekte oder - besser Verhaltensweisen - führen dazu, dass die Wirksamkeit eines betriebsspezifischen Qualitätsmanagement-Systems aufrechterhalten werden kann:

  • zum einen ist es die Aufmerksamkeit eines jeden Teammitglieds, die sich durch eine kontinuierliche Verbesserungsarbeit auszeichnet und
  • zum anderen ist es der Grad der Einbindung der Mitarbeiter in die Verbesserungsarbeit, die dann letztendlich zur Übernahme von Verantwortung führt.


Voraussetzung dafür ist, dass keine arbeitsrelevanten Informationen den Mitarbeitern vorenthalten werden. Mitarbeiter möchten wissen, was im Betrieb vor sich geht und erwarten, dass ihnen rechtzeitig Entscheidungen oder Veränderungen mitgeteilt und sie auf dem Weg dahin Mitsprachemöglichkeiten und entsprechende Handlungsspielräume erhalten. Dafür sollten Sie die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen:

  • betroffene Mitarbeiter werden in Veränderungsprozesse mit einbezogen
  • ein betriebliches Vorschlagswesen ist installiert
  • Veränderungen und die damit verbundenen Ziele sind konkret mit zeitlich definierten Maßnahmen und Verantwortungen hinterlegt.


Der Laborführung verlangt die konsequente Umsetzung des nachhaltigen Qualitätsmanagements bzw. der Qualitätssicherung etliches ab: Disziplin, Ausdauer, die Bereitschaft, seine eigenen Denk- und Handlungsweisen zu hinterfragen und dann den Mut und die notwendige Selbstsicherheit, Veränderungen nicht nur zulassen sondern auch das eigene Team durch die Veränderungsprozesse zu leiten und zu begleiten.
Eine auf nachhaltige Qualitätssicherung ausgerichtete Laborführung zeichnet sich aus durch

  • eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern      
  • eine gezielte Ausrichtung der Entscheidungen an wirtschaftlichen, technischen und sozialen Kriterien
  • ein wohl überlegtes Abwägen zwischen kurz- und langfristigen Strategien und den damit abgeleiteten Zielen
  • entschlossenes und konsequentes Handeln.


Nachhaltiges Qualitätsmanagement, das Kunden an das Labor bindet und zur Existenzsicherung beiträgt, beginnt bei der Bereitschaft der Führung, sich weiter zu entwickeln und dabei regelmäßig mit dem Mitarbeiterteam die Fragen zu beantworten:
Was müssen wir tun?
Was wollen wir tun?
Was können wir tun? und
War unser Tun erfolgreich?


In diesem Sinne bleiben Sie wachsam!


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