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Zahntechnik
Labororganisation


Versteckte Kosten im Dentallabor reduzieren

Welche versteckten Kosten haben Sie in Ihrem Dentallabor?
Welche versteckten Kosten haben Sie in Ihrem Dentallabor?

Versteckte Kosten können merklich den Gewinn schmälern! Fatal ist, dass Sie sich oftmals erst durch eine intensive Suche aufspüren lassen, denn diese Kosten werden in keiner Bilanz oder anderweitigen betriebswirtschaftlichen Auswertung erfasst und öffentlich gemacht. Ein aufmerksamer Blick auf die Arbeitsprozesse im Labor ist unabdingbar, um sie zu identifizieren.

Zu den versteckten Kosten zählen z. B.:

  • eine verminderte Leistungsfähigkeit und Produktivität durch schlechte organisatorische und zeitliche Koordinierung der Arbeitsvorgänge
  • unorganisiertes Bestellwesen, das mit hohen Bestell-, Lagerhaltungs- und/oder Entsorgungskosten einhergeht
  • unzureichende Planung prothetischer Versorgungen
  • fehlende Abstimmung der Zusammenarbeit mit Kunden und weiteren Geschäftspartnern des Labors
  • Abrechnungs- und Fertigungsfehler mit der Folge von Umsatz- und Gewinneinbußen
  • unzureichende Services, die zum Kundenverlust führen können 
  • nachlassendes Engagement unzufriedener Mitarbeiter

Im Gegensatz zu den versteckten Kosten werden die bekannten Kosten des Labors dem Inhaber jeden Monat Schwarz auf Weiß präsentiert. Nämlich dann, wenn der Steuerberater die betriebswirtschaftliche Auswertung überreicht. Hierdurch können diese Kosten leicht quantifiziert und beizeiten optimiert werden.

Zu den bekannten Kosten gehören z. B.:

  • Kosten ausgelagerter Dienstleistungen
  • Materialkosten
  • Labormiete
  • Leasinggebühren
  • Personalkosten
  • sonstige Kosten zur Aufrechterhaltung und Absicherung des Laborbetriebs (z. B. Versicherungen, Telefonkosten oder Beratungskosten).

Es nicht immer ganz einfach, die versteckten Kosten im Labor zu erfassen, zu messen und zu optimieren. Deshalb werden sie in vielen Betrieben fast sträflich vernachlässigt. Dies führt dazu, dass vermeidbare Kosten anfallen, Ressourcen verschwendet und die verfügbare Arbeitszeit unnötig mit Leer- und Wartezeiten belastet werden. 

Erschwerend kommt hinzu, dass versteckte Kosten sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken können und dann im Ergebnis aufgrund der Unzufriedenheit der Kunden und Patienten zu Kundenverlusten führen können. Innerhalb des Labors kann die Unzufriedenheit der Mitarbeiter zu einem hohen Krankenstand und einer hohen Fluktuationsquote führen. Alles in allen Auswirkungen, die nicht vernachlässigbare Gewinneinbußen zur Folge haben.

Versteckte Kosten reduzieren

Versteckte Kosten lassen sich am besten mithilfe einer prozessorientierten Labororganisation bis hin zu einem umfassenden Qualitätsmanagement identifizieren, quantifizieren, optimieren, dokumentieren und dauerhaft kontrollieren.

Anmerkung: Ein Prozess ist eine Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten

  • zur Erstellung einer Leistung oder
  • zur Veränderung eines Objekts
  • mit einem definierten Anfang (Auslöser, Input) und Ende (Ergebnis, Output)
  • mit dem Hauptziel der Wertschöpfung.

Eine prozessorientierte Organisation erleichtert die Suche nach Ressourcenbedarfe. Die Stellen, wo unnötiger, vermeidbarer Aufwand betrieben wird und wo Ihnen Gewinn entgeht, werden leichter aufgespürt. In einem nächsten Schritt wird dann entschieden, mit welchen Maßnahmen die Verluste aufgefangen werden können. Selbstverständlich muss der Erfolg der Maßnahmen regelmäßig kontrolliert werden. 

Zu wissen, wo die Kosten liegen und wie man sie reduzieren kann, hilft Betrieben dabei, ihre Ressourcen strategischer einzusetzen und finanzielle Verluste zu vermeiden. 

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