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Zahnmedizin
Prophylaxe


Prophylaxe weiterhin im Trend!

04.04.2017
 - Vesna Braun

Auch dieses Jahr: Prophylaxe weiterhin im Trend!
Auch dieses Jahr: Prophylaxe weiterhin im Trend!

Wer glaubt, dass die Zahnprophylaxe bei der Weiterentwicklung stagniert, täuscht. Die diesjährige internationale Dentalschau (IDS) in Köln konnte nach wie vor ein starkes Interesse bei allen Anbietern von Zahnvorsorgeprodukten belegen.

Innovative Weiterentwicklungen von führenden Geräteherstellern verstärken den Trend zur minimalinvasiven und professionellen Durchführung der professionellen Prophylaxe. Dabei war ganz klar zu erkennen, dass die individualisierten Maßnahmen nur bedarfs- und risikobezogen langfristige Erfolge bei Patientencompliance und Therapieergebnis erzielen können.

Weiterentwicklung auch nach über 30 Jahren durchgeführter Prophylaxe in deutschen Zahnarztpraxen? 

Ja! Anfangs gab es nur Konzepte für Kinder und Erwachsene, heute unterscheidet man jedoch in sehr viele Alters-, bzw. Risikogruppen. Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Patienten mit kieferorthopädischen Versorgungen, Implantaten, Allgemeinerkrankungen oder parodontalerkrankten Zahnapparaten haben unterschiedliche Bedürfnisse und Risiken. Zahn- und Mundgesundheit können hier nur durch unterschiedliche Therapiemaßnahmen und Intervalle langfristig verbessert oder erhalten werden. 

Professionelle Zahnreinigung: Wird die Behandlung in allen Zahnarztpraxen gleich durchgeführt? 

Bei den prophylaktischen Angeboten bildet die Professionelle Zahnreinigung heute in den deutschen Praxen das Kernstück und wird durch speziell fortgebildetes Personal durchgeführt. Demnach müsste die Sitzung überall gleich professionell angeboten werden, bezogen auf Ablauf, Systematik und Durchführung. Von wegen! Die Unterschiede sind nicht unerheblich und lassen manch einen Patienten im Internet nach Inhalt und Durchführung der PZR suchen. Auf Zahnarztbewertungsseiten suchen die Patienten oft nach Kriterien. Fragestellungen sind u. a.: Wurde die Plaque visuell, z. B. durch Markierung dargestellt, und fand eine individuelle Mundhygieneberatung (unter praktischer Anleitung) statt? Wie (un-)angenehm wurden die Zähne gesäubert? Reagieren die Zähne nach der Zahnreinigung auf thermische Reize empfindlich oder verfärben sie sich bald wieder? Bildet bei jeder Sitzung der gleiche Lack/das gleiche Gel/die gleiche Lösung den Abschluss und findet überhaupt eine Zungenreinigung statt? Auf die meisten Fragen finden sich im Internet – ob richtig oder falsch – Antworten!

Umso wichtiger ist es, dass sich die behandelnde Prophylaxekraft in diesem Angebots- und Fach-Dschungel aus Prophylaxeangeboten auskennt und sich fachlich auf dem neuesten Stand bewegt. So können Einwände und Zweifel sympathisch aus dem Weg geräumt werden oder entstehen erst gar nicht.  

PZR vielseitig einsetzbar – auch bei Parodontalerkrankungen

Eine professionelle Zahnreinigung ist nach wie vor schmerzfrei, sie wird minimalinvasiv durchgeführt und will niemals übertherapieren oder gar untertherapieren. Das erklärt auch, dass Patienten mit parodontalen Erkrankungen eine andere Form von professioneller Zahnvorsorge brauchen. Die Prophylaxebahndlung bei parodontalen Erkrankungen wird auch unterstützende Parodontaltherapie genannt und legt neben der Zahnreinigung das Hauptaugenmerk darauf, den Biofilm zu bearbeiten, bzw. in apathogenen Zustand zu bringen. Für das schonende Biofilmmanagement werden verschiedene maschinelle und manuelle Hilfsmittel angeboten, die bei fachgerechter Anwendung, im individuellen Risikoturnus und bei guter Patientencompliance langfristige Erfolge aufzeigen.  

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