0 Artikel im Warenkorb

*zzgl. MwSt.

Zahnmedizin
Prophylaxe


Karies/Zahnhartdefekte: Entstehung, Ursache und Prophylaxe

csm 98318f70f15a89cecadb9805f8127358 cmyk.jpg 12b3eeb869a4c50ff3a0d70982e93162 de77550037

Karies ist neben den Parodontalerkrankungen die häufigste Erkrankung des stomatognathen Systems.

Wie entsteht Karies?

Wenn ein Kind geboren wird, ist die Mundhöhle frei von Keimen. Unmittelbar nachdem der kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickt hat, kommt er schon mit den Keimen in Berührung, die es ermöglichen, die Nahrung „aufzuschließen“. Dadurch kommt das Kind aber auch mit den Bakterien, welche Karies verursachen, in Kontakt. Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei den Bakterien hauptsächlich um diejenigen handelt, die auch im Mund der Mutter zu finden sind. 

Übertragung von Karies durch Bakterien im Mund der Mutter

In der Vergangenheit wurde darüber diskutiert, wie solche Übertragungen vermieden werden könnten. Mütter kosten schon mal das Fläschchen oder den Löffel mit Brei vor, um festzustellen, ob die Nahrung für das Baby nicht zu warm ist. Auch der Nuckel, der auf den Boden gefallen war, wird abgeleckt, um ihn von Schmutz zu befreien. Durch solche Maßnahmen werden natürlich auch krankmachende Keime aus dem Mund der Mutter übertragen.

Karies-Prophylaxe: Nuckel nicht ablecken und Fläschchen sowie Brei nicht vorkosten

Die Furcht vor der Keimübertragung ging sogar so weit, dass man es für bedenklich hielt, das Baby zu küssen. Dies geht jedoch zu weit, denn gänzlich frei von solchen Keimen wird weder der Mund der Mutter, noch später der Mund des Kindes sein. Wenn aber dort angesetzt wird, wo die Keime ursprünglich herkommen, also im Mund der Mutter, sind wir auf dem richtigen Weg, ein zahngesundes Kind aufziehen zu können. Deswegen sollte, möglichst schon in der Schwangerschaft, die Mutter über die eben genannten Zusammenhänge aufgeklärt werden.

Ursache von Karies: Bakterien aus dem Mund der Mutter werden auf das Kind übertragen

Wenn diese Tatsache zu Ende gedacht wird, dann ist festzustellen, dass die Verringerung der Keime im Mund der Mutter auch zu einer verringerten Gefahr der Keimübertragung auf das Kind führt.

Fazit: Ein gesunder Mund der Mutter bedeutet einen gesunden Mund für das Kind

Um die gewünschten gesunden Mundverhältnisse der Mutter zu erzielen, ist eine zahnärztliche Prophylaxebehandlung in der Schwangerschaft erforderlich. Auch nach der Geburt sollte eine dauerhafte Mundgesundheit der Mutter beibehalten werden. Der Vater des Kinds, muss selbstverständlich in ein Mundgesundheitsprogramm mit einbezogen werden.


Informieren Sie sich bequem und kostenlos mit unserem Spitta aktuell Newsletter über dentale News & Trends.
Ihre Einwilligung können Sie jederzeit an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten widerrufen. Wir versenden unsere Newsletter entsprechend unserer Datenschutzerklärung. Wir bewerben in unseren Newslettern für Sie relevante Produkte und Dienstleistungen und freuen uns Ihnen zukünftig aktuelle Informationen und neue Angebote bedarfsgerecht per E-Mail, telefonisch, postalisch oder per Fax zukommen zu lassen
Das könnte Sie auch interessieren:
29.09.2016
Die 5. Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS) zeigt, wie wichtig effiziente Prophylaxe ist mehr

Das Institut der Deutschen Zahnärzte hat gemeinsam mit einem Expertenkreis führender Wissenschaftler die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie herausgebracht. Die erste Studie wurde 1989 in Westdeutschland d... mehr

16.11.2016
Hygienemanagement in der Zahnarztpraxis - eine Herausforderung für das ganze Team mehr

Hygiene ist seit rund 150 Jahren eine eigenständige Disziplin in der Medizin. Bereits im 18. Jahrhundert wurde im Lehrplan der medizinischen Fakultät zu Pavia durch Johann Peter Frank (1745–1821) Hygiene wi... mehr

28.11.2016
Aufklärung/Compliance bei fremdsprachigen Patienten mehr

Behandler müssen sicherstellen, dass fremdsprachige Patienten die Aufklärung verstehen. Im Zweifel sollte die Behandlung nicht durchgeführt werden. Mangelnde Aufklärung ist ein häufiger Punkt bei Gerichtsv... mehr