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Zahnmedizin
Prophylaxe


Die 5. Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS) zeigt, wie wichtig effiziente Prophylaxe ist

29.09.2016

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Das Institut der Deutschen Zahnärzte hat gemeinsam mit einem Expertenkreis führender Wissenschaftler die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie herausgebracht. Die erste Studie wurde 1989 in Westdeutschland durchgeführt. Die Studie beschreibt zum einen den aktuellen Mundgesundheitszustand der deutschen Bevölkerung, unterteilt in die Patientengruppen Kinder, Erwachsene, alte Menschen und – dieses Mal neu – auch die Patientengruppe der Pflegebedürftigen. Zum anderen dokumentiert die Studie auch die zahnmedizinische Versorgung. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind ein Spiegelbild für die Behandlungsfortschritte in der Zahnmedizin und geben Auskünfte darüber, wie zahnmedizinische Prozesse möglicherweise weiter optimiert werden können.

Effiziente Prophylaxe führt zu nachhaltigem Kariesrückgang

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Präventionsmaßnahmen in keinem anderen Bereich so große Erfolge erzielt haben wie bei der Zahngesundheit. Die Mundgesundheit der deutschen Bevölkerung ist so gut wie nie zuvor. Dank der Individual- und Gruppenprophylaxe ist ein 90%iger Kariesrückgang bei Kindern zu verzeichnen. Bei Erwachsenen, die bereits in ihrer Kindheit von dem Angebot der zahnärztlichen Prophylaxe profitiert haben, ist ebenfalls ein nachhaltiger Kariesrückgang feststellbar. Selbst ein Rückgang der Restaurationen (wie Füllungen und Kronen) konnte belegt werden.

Verstärkte Prophylaxe bei Parodontitis-Erkrankungen gefordert

Wenn auch die schweren Parodontitis-Erkrankungen in Deutschland zahlenmäßig rückläufig sind, konnte die aktuelle Mundgesundheitsstudie zeigen, dass wir die Parodontitis in Deutschland noch stärker und konsequenter bekämpfen müssen. Hier müssen die therapeutischen Versorgungen noch präventionsorientierter und individueller ausgerichtet werden.
Die 5. DMS zeigt außerdem sehr deutlich, dass wir unsere Versorgungsstrukturen verstärkt auf eine älter werdende Gesellschaft ausrichten müssen. Im Jahre 2060 werden die Senioren zahlenmäßig die größte gesellschaftliche Gruppe bilden. Hier werden sich die Gesundheitspolitik, die Krankenkassen und die Zahnärztinnen und Zahnärzte über altersgerechte Versorgungsmöglichkeiten –auch für in ihrer Mobilität eingeschränkte und pflegebedürftige Patienten – Gedanken machen müssen.

Prophylaxeangebot für alle Alters- und Risikogruppen weiter ausbauen

Nicht zurücklehnen, sondern weitermachen heißt die Parole der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die Zahnarztpraxen müssen ihr Prophylaxeangebot für alle Altersgruppen noch stärker ausbauen und die Prophylaxebehandlungen patientenspezifisch durchführen. Unterschiedliche Vorsorgekonzepte für unterschiedliche Risikogruppen können nur von weitergebildeten und gut informierten Fachkräften durchgeführt werden.

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