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Zahnlexikon
Zahn
Der Zahn setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen: die Krone aus Zahnschmelz bildet das obere Teilstück des Zahns; die Wurzel liegt im Knochen und ist von Wurzelzement umgeben. Unter dem Zahnschmelz (härteste Substanz im menschlichen Körper) folgt als zweite Schicht das Dentin, welches die Pulpa (Zahnnerv) umgibt.
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Zahnarzt
Berufsbezeichnung für einen Arzt oder eine Ärztin der Zahnmedizin, die mindestens 10 Semester studiert haben und mit dem Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen haben. Der Zahnarzt hat zahlreiche Tätigkeiten auszuüben, wie die Prävention, Diagnose und anschließende Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Schließt ein Zahnarzt eine 4-jährige Weiterbildung an das Studium an, kann er zusätzlich die Ausbildung zum Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Kieferorthopäden oder Oralchirurgen abschließen.
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Zahnbelag
Fest anhaftende Zahnbeläge, die von in der Mundhöhle lebenden Bakterien mit der Zeit gebildet werden. Es gibt weiche Beläge, wie Speisereste und Plaque, letzteres kann mit Zahnseide und Zahnbürste von den Zähnen entfernt werden. Der Zahnstein gehört zu den harten Belägen und kann nur durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden.
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Zahncreme
Bei der täglichen Zahnpflege hilft die Zahncreme die Beläge von den Zähnen zu entfernen. Fluoridhaltige Zahncremes sind besonders gut, um Karies vorzubeugen und den Zahnschmelz zu härten. Bei den Zahncremes sollte auf den RDA-Wert geachtet werden. Dieser gibt an, wie hoch der Abrieb durch die enthaltenen Putzkörper ist. Zu hohe RDA-Werte führen zu einem Verlust des Zahnschmelzes, solche Cremes sollten nicht jeden Tag benutzt werden.
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Zahnersatz
Ist eine Behandlung mit adhäsiver oder konventioneller Füllungstherapie nicht mehr möglich, da der Zahn schon zu stark zerstört ist, dann wird der Zahn durch einen Zahnersatz ersetzt. Beim Zahnersatz handelt es sich um zahnärztliche Prothesen, die unterschieden werden nach festsitzendem, herausnehmbarem und kombiniert festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz.
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Zahnfleisch
Das Zahnfleisch ist mit der Mundschleimhaut verbunden und umgibt die Zahnhälse. Es ist durch den Epithelansatz mit dem Zahnschmelz und im Bereich des Zahnhalses mit dem Wurzelzement verknüpft. Diese Komponente sorgt dafür, dass der Zahnzwischenraum verschlossen wird und Bakterien eine geringere Chance haben sich anzusiedeln.
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Zahnfleischbluten
Wichtigstes Anzeichen der Zahnfleischentzündung.
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Zahnfleischtasche
Zwischen Zahn und angrenzendem Zahnfleisch kann es zur Bildung einer Zahnfleischtasche kommen, falls Zahnbeläge zu spät von den betroffenen Zähnen entfernt werden. Bakterien können sich dort einnisten und eine Zahnfleischentzündung auslösen. Reagiert man nicht rechtzeitig kann eine Parodontitis entstehen und infolgedessen kann es zum Zahnverlust führen.
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zahnfreundlich
Zahnfreundliche Süßwaren enthalten keinen Zucker. Sie sind mit Zuckerersatzstoffen (Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen) gesüßt, die von den Mundbakterien nicht oder kaum zu zahnschädigenden Säuren abgebaut werden können. Garantiert zahnfreundliche Produkte sind mit dem international geschützten Markenzeichen „Zahnmännchen“ ausgezeichnet. Sie sind für Diabetiker geeignet und enthalten ca. 40 % weniger Kalorien.
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Zahngesundheitserziehung
Konzept allgemeiner Erziehung zu einem Ernährungs- und Zahnpflegeverhalten, bei dem Zahnschäden weitgehend vermieden werden, wie z.B. Gruppenprophylaxe in Schulen und Kindergärten.
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Zahnhals
Übergangsstelle zwischen dem sichtbaren Zahnschmelz und der Zahnwurzel. Beim gesunden Zahn überdeckt das Zahnfleisch den Zahnhals. Im Zahnhalsbereich endet der Zahnschmelz und der Zahnhals wird nun von Zahnzement umgeben. Dieser Zement ist empfänglicher für Schmerzen und nicht so robust wie der Schmelz. Die freiliegenden Zahnhälse sind weder von Zahnschmelz noch von Zahnfleisch umgeben und können bei kalten und heißen Speisen sehr schmerzempfindlich sein.
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Zahnheilkunde
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Ist ein eigenständiger Bereich der Medizin, der sich mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten beschäftigt. Die wesentlichen Teilbereiche sind Zahnerhaltung, Zahnfleischschwund (Parodontologie), zahnärztliche Chirugie, künstlicher Zahnersatz und Werkstoffkunde sowie Kieferorthopädie.
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Zahnheilkundegesetz
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Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde vom 31.3.1952, gültig in der Fassung vom 27.9.1977 (BGB1. I S. 1869); Gesetz, das die Befugnis zur Ausübung der Zahnheilkunde durch approbierte Zahnärzte regelt.
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Zahnimplantat
Ersetzt fehlende Wurzeln, indem es in den Kieferknochen gesetzt wird und dort mit diesem verwächst und verankert ist. Vorteile dieser Methode sind, dass zum einen ein Rückgang des Kieferknochens aufgrund fehlender Zähne vermieden wird und zum anderen müssen die benachbarten Zähne nicht als Stützpfeiler für Prothesen dienen. Ein Zahnimplantat kann nur eingesetzt werden, wenn genügend Knochensubstanz vorhanden ist, ansonsten kann das Implantat nicht fest einwachsen. Fehlt Knochenmasse, muss der Zahnarzt zunächst einen Knochenaufbau durchführen.
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Zahnkrone
Aus anatomischer Sicht, der vom Schmelz bedeckte Teil des Zahns; aus klinischer Sicht, der im Mund sichtbare Teil des Zahnes.
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Zahnmännchen
Dieses Qualitätssymbol zeichnet zahnfreundliche Süßigkeiten und Kaugummi sowie frei verkäufliche Arzneimittel aus. Es garantiert einen wichtigen Unterschied zu nur zuckerfreien Produkten: Zahnmännchen-Produkte sind wissenschaftlich geprüft, sie verursachen nachweislich weder Karies noch Säureschäden an der Zahnoberfläche (Erosionen). Die weltweit anerkannten Tests – pH-Telemetrie und Erosionstest - werden ausschließlich von unabhängigen und besonders qualifizierten zahnärztlichen Universitätsinstituten durchgeführt.
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Zahnrettungsbox
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Wird ein Zahn ausgeschlagen (z.B. bei einem Unfall, oder beim Sport), kann dieser in der Regel wieder implantiert werden. Der Zahn sollte aber bis zum Wiedereinsetzen richtig aufbewahrt werden. Neben Milch oder Speichel bietet die Zahnrettungsbox die idealen Bedingungen. Die Box enthält ein zellverträgliches Medium, indem der abgebrochene Zahn bis zu 48 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden kann und ist Apotheken erhältlich.
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Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakteriellem Zahnbelag (Plaque), der sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet.
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zervikal
Bezeichnung für den Zahnhalsbereich (zum Kieferknochen zeigend).
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Zungenschaber
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Gerät zur Reinigung der Zungenoberfläche; Die Reinigung der Zunge ist sehr wichtig, da die raue Zunge und das feucht-warme Milieu der Mundhöhle ideale Bedingungen für Bakterien bieten. Der Schaber reduziert also die Menge der Kariesbakterien und kann Abhilfe bei Mundgeruch schaffen.
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Zuschuss
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Zahlung der Krankenkasse zu den Kosten der zahnärztlichen Behandlung. Die Zusage erfolgt auf der Grundlage des Heil- und Kostenplans.
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Zystektomie
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Die operative Entfernung einer Zyste.
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Zystostomie
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Um den Innendruck einer Zyste zu entfernen, wird diese in einem operativen Eingriff gefenstert. Die Zyste kann auch als diagnostische Maßnahme gesehen werden, um Gewebe für histologische Untersuchungen zu gewinnen.
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