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Zahnlexikon
Ultraschall
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Schall, oberhalb der menschlichen Hörgrenze (20 kHz). Er wird zu diagnostischen Zwecken und therapeutisch zur Behandlung von Muskel-, Nerven- und Gelenkleiden angewandt. Verwendung auch bei der Reinigung von Geräten.
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Ultraschallzahnbürste
Zahnbürste, die über eine Chip gesteuerte Ultraschall-Technologie verfügt. Die Schwingungen bewegen den Bürstenkopf und erzeugen eine Mikrozirkulation der Zahncreme. Vorteil dieses Gerätes ist, dass die Schwingungen die schlechtzugänglichen Zahnzwischenräume reinigen und die Durchblutung und Zellaktivierung des Zahnfleisches verbessert wird. Medizinisch ist die Ultraschallbürste unbedenklich, nur Patienten mit Herzschrittmachern sollten vorher mit ihrem Arzt oder Zahnarzt sprechen.
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Umschlagfalte
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Begrenzung des Mundvorhofs (vestibulum oris); Schleimhautfalte im Übergang des Alveolarfortsatzes in die Lippen- bzw. Wangenschleimhaut.
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Unfallverhütungsvorschrift
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Regeln für die Unfallverhütung in der Praxis. Die Unfallverhütungsvorschrift muss in der Praxis ausgehängt werden. Bei Nichtbeachtung droht Bußgeld sowie Haftung gegenüber dem Personal.
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Unsichtbare Zahnkorrektur
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Zahnspange, die durchsichtig ist und gerade Erwachsenen das Tragen einer Spange erleichtert. Zunächst sieht die Spange aus wie eine Knirscherschiene und kommt ohne die Drähte, Bänder und Bügel der normalen Zahnspangen aus. Im Laufe der Behandlung sind mehrere aufeinander folgende Spangen nötig.
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Unterfüllung
Bedeutet zum einen, dass der Wurzelkanal bei entsprechender Behandlung nicht genügend gefüllt wird und zum anderen ist eine Unterfüllung eine Schutzschicht zwischen der eigentlichen Füllung und dem Boden der Kavität. Diese Methode ist bei minimal-invasiven Therapien überflüssig.
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Unterfütterung
Methode schlechtsitzende Prothesen dem Kiefer wieder anzupassen, indem man Material aufträgt. Es gibt verschiedene Arten der Unterfütterung: erstens die direkte, bei der der Zahnarzt die Hohlräume mit Silikonmasse auffüllt oder zweitens die indirekte Methode, bei der ein sehr weicher Kunststoff in die Basis der Prothese eingebracht wird. Vorteil der ersten Methode ist, dass sie den Kieferknochen und die Mundschleimhaut korrekt abbildet. Aus der Silikonmasse entsteht dann im Dentallabor die Anpassung an die Prothese. Bei der zweiten Variante ist die Aushärtungszeit sehr kurz und daher kommt es häufig zu Schleimhautirritationen.
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Unterkiefer
Besteht aus dem hufeisenförmigen Unterkieferkörper (Corpus) und auf beiden Seiten aus einem aufsteigenden Ast (Ramus). Die Verbindung zum Oberkiefer wird durch ein so genanntes Dreh-Gleit-Gelenk hergestellt, das nur beim Kieferknochen vorkommt.
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Unterkieferdeviationen
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Liegt eine Funktionsstörung eines oder beider Kiefergelenksköpfchen vor, kommt es zu einer einseitig abweichenden Bewegung des Unterkiefers bei der Mundöffnung.
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Unterkieferreflex
Mit einem Reflexhammer eird ein von oben geführter Schlag (Holzspatel dazwischen, zum Schutz der Zähne) auf die untere Zahnreihe oder das Kinn ausgeübt, wobei der Mund halb geöffnet sein muss. Es kommt im Normalfall zu einem Eigenreflex der Kaumuskulatur und die Öffnung des Mundes verkleinert sich. Bei einer Funktionsstörung der Pyramidenbahn erfolgt ein verstärkter Reflex.
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Untersuchung
In der Zahnmedizin Feststellung der Mundgesundheit und Befundaufnahme. Folgende Schritte werden hierbei vorgenommen; erstens: abtasten des Mundes sowohl außen als auch innen; zweitens: Zahnstatus aufnehmen; drittens: Untersuchung des Zahnhalteapparates und bei Verdacht von nicht sichtbaren Veränderungen werden Röntgenbilder des Kiefers angefertigt.
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Überbiss
Verzahnung der Frontzähne in Schlussbissstellung in vertikaler und saggitaler Abmessung. Die oberen Frontzähne beißen dabei physiologischerweise über die unteren Schneidezähne.
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Überextension
Ist der Rand einer Krone oder einer Prothesenbasis überlappend und nicht passgenau, kommt es bei der Krone zu einer Zahnfleischentzündung, während die Überextension die Prothese von der Mundschleimhaut abhebt.
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Überkappung
Überkappung der Pulpa, Abdecken der lebenden Pulpa mit Medikamenten, z.B. Kalziumhydroxid, Eugenol. Dient zur Vitalerhaltung der gefährdeten Pulpa bei tiefgehender Karies. Diese Methode ist bei einem medizinisch unauffälligen, vitalen Zahn, der auch keine Veränderungen an der Wurzelspitze aufweist Erfolg versprechend.
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Überkronung
Einen Zahn mit einer künstlichen Krone versehen.
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Überkronungsrisiko
Das Risiko, dass die Pulpa bei einer Überkronung geschädigt wird, besteht bei jeder Behandlung. Ursache für den Vitalitätsverlust ist die Eröffnung der Dentinkanälchen bei der Präparation. Die gesamte Behandlung, von der Präparation bis hin zum Eingliedern der Krone, kann den Nerv schädigen. Bei Erwachsenen ist das Risiko der Pulpaschädigung nicht so hoch wie bei jugendlichen Zähnen. Bei diesen sind der Dentinkanal und die Pulpa noch recht groß und daher muss der Abstand zur Pulpa bei der Präparation größer sein.
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Überweisungsschein
Wird vom Vertragszahnarzt bei Überweisung zu fachärztlicher Behandlung oder für Notfallbehandlung ausgestellt. Er dient dem Empfänger als gleichwertige Abrechnungsunterlage.
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