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Zahnlexikon
baby-bottle-Syndrom
Kleinkinder, die häufig süße, kariogene Getränke in Nuckelflaschen zu sich nehmen, weisen eine hohe Zerstörung der durchbrechenden Milchzähne auf.
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Bajonettschnitt
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Chirurgische Schnittführung; impaktierte oder retinierte untere Weisheitszähne können mit dieser Technik entfernt werden. Der Schnitt schont das distale Epithel des davor liegenden zweiten Molaren und hemmt gleichzeitig die Taschenbildung.
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Bakterien
Einzellige Lebewesen, die sich durch Spaltung vermehren und teilweise aktiv beweglich sind. Die Dicke der Bakterien beträgt etwa 1 µm. Die Länge ist unterschiedlich. Es gibt krankmachende, für den Menschen harmlose und nützliche Bakterien. Wenn Bakterien Dauerformen (Sporen) bilden, bezeichnet man sie als Bazillen. Besondere Bedeutung kommt den Bakterien bei der Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zu.
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bakteriologische Identifizierungssysteme
Mikrobiologisches Nachweisverfahren, um zum einen das richtige Antibiotikum für die jeweiligen Bakterien auszuwählen und zum anderen kann man den Behandlungsverlauf genauer dokumentieren. In der Zahnmedizin kommt dieses Verfahren vor allem bei Zahnfleischentzündungen, der Kariesrisikobestimmung oder der eitrigen Weichteilinfektion zum Einsatz.
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Balancekontakt
Bei der Seitwärtsbewegung des Unterkiefers kommt es auf der Nichtarbeitsseite zu antagonistischen Zahnkontakten.
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Band
In der Kfo festsitzendes, klassisches Hilfsmittel, das aus Metall hergestellt wird und den zu korrigierenden Zahn vollständig umschließt. Zwischen Band und Zahn entsteht ein kleiner Spalt, der mit Zement gefüllt wird.
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Bandkrone
Früher gebräuchliche Kronenart. Um den präparierten Zahnrest wird ein Metallband gelegt, meistens besteht diese Krone aus einer Goldlegierung.
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Barodontologie
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Schmerzsymptome, die von pathologischen Ursachen des bezahnten Kiefers ausgehen und durch Druckveränderungen beim Tauchen oder Fliegen ausgelöst werden.
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basal
Ortsbezeichnung: an der Grundfläche (Basis) eines Körperteils gelegen. So genannte Basal-Implantate stellen künstliche Zahnwurzeln dar, die zur Aufnahme von fest eingeklebtem Zahnersatz dienen. Die Implantate werden seitlich in der Kiefer gesetzt und die Kaukraft verteilt sich gleichmäßig auf eine Scheibe.
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Bass Methode
Zahnreinigung; bei dieser Technik wird die Zahnbürste im 45° Winkel zur Zahnlängsachse auf den Zahn und das Zahnfleisch aufgesetzt. Man drückt so stark, dass sich die Borsten leicht biegen. Die Interdentalräume lassen sich reinigen durch rüttelnd-kreisende Bewegungen der Zahnbürste. Zum Schluss wird eine Auswischbewegung gemacht.
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Beamte
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Beihilfeberechtigte Personen, denen der Dienstherr eine Beihilfe für dessen Arzt- und Zahnarztkosten zahlt. Diese erstattet in der Regel die Hälfte aller beihilfefähigen Aufwendungen. Gesetzlichversicherte Beamte erhalten in vielen Bundesländern keine Beihilfe oder nur für Leistungen, die nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten sind.
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beb 97
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Bundeseinheitliche Benennungsliste (aus dem Jahr 1997) für GOZ (Privatpatienten), in der alle Laborpositionen für zahntechnische Leistungen aufgelistet sind, um Kalkulationen durchführen zu können. Es handelt sich um eine Beschreibung der individuellen und kalkulatorischen Aspekte zahntechnischer Leistungen.
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bedingt abnehmbar
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Es gibt Zahnersatz, der mit Hilfe des Zahnarztes unbeschadet abgenommen werden kann. Der Patient selbst kann die Prothese nicht eigenständig entfernen, da diese meist durch Schrauben an festsitzende Prothesenteile gebunden ist.
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Befestigungselemente
Sichern die Lage eines Zahnersatzes, können in Stütz- und Halteelemente unterteilt werden.
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Begleitleistung
Es handelt sich um zusätzliche zahnärztliche Leistungen zu den bestehenden Grundleistungen. Diese treten am häufigsten bei Bedarf eines Zahnersatzes auf, aber auch Betäubungen, Röntgen und konservierende Behandlungen sind Begleitleistungen.
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Behandlung, zahnärztliche
Behandlung ist ein Teil, der von den Krankenkassen zu gewährenden Krankenpflege. Die enthaltenen Maßnahmen sind im SGB V verankert und dort wird auch die zweckmäßige, notwendige und wirtschaftliche Erkennung, Linderung oder Heilung einer Krankheit vorgeschrieben. Über die Behandlung muss eine Aufzeichnung in schriftlicher Form vorhanden sein. Der Patient muss sein Einverständnis zur Behandlung geben, ansonsten liegt eine Körperverletzung vor. Der Patient darf seinen Arzt frei wählen und sich jederzeit eine zweite Meinung einholen. Bei der Behandlung selbst geht der Patient ein Mitwirkungsrecht ein, die ärztlichen Vorgaben konsequent umzusetzen. Schäden, die durch Nichteinhaltung des Patienten entstehen, übernimmt die Krankenkasse nicht.
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Behandlungsvertrag
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Dokument zwischen Patient und Zahnarzt, welches rein rechtlich als Dienstvertrag gilt (§ 611 ff. BGB), bei Minderjährigen ist der Vertragsabschluss vom Grad der Geschäftsfähigkeit abhängig. Der Zahnarzt verpflichtet sich damit eine Behandlung nach der ärztlichen Kunst (lege artis) durchzuführen, ist aber nicht zum Erfolg verpflichtet. Der Patient ist analog dazu gebunden das Honorar zu zahlen. Der Vertrag muss nicht in schriftlicher Form vorliegen und ist formlos. Der Patient muss sein Einverständnis deutlich machen, indem er sich kooperativ verhält und den Zahnarzt behandeln lässt.
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Beihilfe
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Finanzielle Unterstützung für die in ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen, sowie für die in Geburts-, Pflege- und Todesfällen entstehenden Kosten. Diese erhalten Beamte und Richter für sich und ihre nicht sozialversicherungspflichtigen Familienangehörige, unter Abzug von Eigenanteilen, von ihrem Dienstherrn. Die Beihilfe wird auf Länderebene geregelt und wird prozentual gewährt.
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BEL
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Bundeseinheitliches Verzeichnis, welches für zahntechnische Behandlungen (z.B. Zahnersatz) zulässige Höchstpreise festsetzt und die Basis für die Abrechnung mit den gesetzlich versicherten Patienten darstellt. Seit 2004 gibt es Neuregelungen für die Abrechnung von Zahnersatz (Kronen, Suprakonstruktionen), die sich jetzt an regionalen Preisen orientieren. Das Preisniveau der gewerblichen Laboratorien darf vom Durchschnitt des Bundes nur um +/-5% abweichen.
Bei privat Versicherten wird mit der Bundesweit Einheitlichen Bennennungsliste abgerechnet.
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Belagsindex
Messzahl zur Bestimmung der weichen Beläge (Plaque) auf den Zähnen (auch DI-S). Eine wichtige Komponente bei der Bestimmung des Mundhygiene-Status. (0: Zahnoberfläche ohne Beläge, 1: nicht mehr als ein Drittel der Zahnoberfläche hat weiche Beläge, 2: mehr als ein Drittel haben Beläge, 3: die Zahnoberfläche ist zu mehr als zwei Dritteln mit Belägen bedeckt.)
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Belastungsabformung
Auch Kompressionsabdruck gennant; bei dieser Methode wird die Abformung mit bewusster Schleimhautbelastung des Prothesenlagers durchgeführt. Dadurch wird der Funktionsstand der Schleimhaut unter der Prothesenbasis besonders gut abgebildet.
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Beläge
„harte“ (Zahnstein,Plaques) oder „weiche“ Beschmutzungen der Zahnoberfläche, die in der feuchten
36°warmen Mundhöhle ideal gedeihen können. Beläge bilden sich nach dem Essen auf den Zahnoberflächen, die darin enthaltenen Bakterien verursachen durch ihre Stoffwechselprodukte Karies und Parodontose.
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Bema
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Einheitlicher Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen; Bewertungskriterium für kassenzahnärztliche Leistungen. Bewertungsmaßstab für die Abrechnung der kassenzahnärztlichen Sachleistungen, wird über die kassenzahnärztlichen Vereinigungen zwischen den Krankenkassen und den Zahnärzten verrechnet.
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Beratung
Von den Zahnärzten selten abgerechnete Leistung, da sie im GKV-Bereich Einschränkungen unterliegt, wenn sie neben anderen Leistungen erbracht wird.
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Berufsgenossenschaft
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Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, deren Finanzierung nach dem Umlageverfahren erfolgt. Sie ist Träger der gesetzlichen Berufs- und Unfallversicherung, die die Arbeitnehmer gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Der Beitragssatz wird berechnet nach der Häufigkeit von Unfällen und Berufskrankheiten im jeweiligen Unternehmen und Branche. Gleichzeitig erlässt sie auch Unfallverhütungsvorschriften zur Vermeidung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren, Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen, deren Einhaltung sie auch überwacht.
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Beschichten
Bei dieser Methode bringt man auf eine Oberfläche eine dünne, haftende Schicht durch Abdampfen, Galvanisieren oder Lackieren auf. Dieses Verfahren dient gerade bei Dentalwerkstoffen der Verbesserung der Korrosions- und/oder Verschleißfestigkeit.
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bezahnt
Kennzeichnung eines Kiefers mit vorhandenen Zähnen. Im Gegensatz zu zahnlos oder unbezahnt, verwendeter Begriff. Der Abformlöffel wird oft für bezahnte Kiefer verwandt, beim zahnlosen Kiefer eher nicht gebräuchlich.
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Bifurkation
Bei Zähnen mit zwei Wurzeln bezeichnet man die Gabelungsstelle der Wurzel als Bifurkation. Hier können sich Keime besonders gut ansammeln. Daher kommt es häufig zu schweren Zahnfleischentzündungen, die es nötig machen die betroffene Stelle zu öffnen.
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bimaxillär
Gleichzeitig Ober- und Unterkiefer betreffend.
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Biologische Breite
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Das Gebiet, das mit dem Zahnhalteapparat und der Zahnfleischtasche in Zusammenhang steht.
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Biopsie
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Entnahme und Untersuchung von Gewebe aus einem lebenden Organismus, zur Abklärung von Gut- oder Bösartigkeit eines Tumors; ebenso zur Bestimmung des Bösartigkeits- (=Malignitäts-)grades.
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Biss
Beschreibung des Aussehens und der Form eines geschlossenen Gebisses, bei dem die obere auf die untere Zahnreihe trifft. Je nach Form des Kiefers gibt es den: normalen Biss (Gebiss gleichmäßig geformt), Rückbiss (Oberkiefer zu groß oder vorgelagert), Vorbiss (unteren Frontzähne beißen über die Oberen) und der Zwangsbiss( Schneidezähne beißen hinter die oberen Zähne).
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Biss, offener
Auseinanderklaffen der oberen und unteren Zahnreihe im Schlussbiss, meist im Frontzahngebiet. Je nach Ursache unterscheidet man den lutschoffenen (unechten offenen) und den rachitisch (echten offenen) Biss.
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Bissflügelaufnahme
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Röntgenaufnahme, mit der man Karies und zum Teil auch Kieferknochenabbau nachweisen kann. Die Aufnahme wird mit einem Bissflügelfilm durchgeführt, der die oberen und unteren Zahnkronen gleichzeitig erfasst, z.B. bei dem Verdacht auf Approximalkaries. Diese Methode ist ungeeignet für die vorderen Zähne, aber bei den Seitenzähnen ist eine Erfolgsquote von 50 bis 90% zu verzeichnen.
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Bisshebung
Vergrößerung des Abstandes zwischen Ober- und Unterkiefer zur Korrektur von zu tiefen Bisslagen
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Bisslage
Gegenseitige sagittale Lagebeziehung zwischen dem Ober- und Unterkiefer im Schlussbiss (Okklusion), ungeachtet der vorliegenden Bissbeziehung. Unter einer falschen Bisslage versteht man eine Abweichung von der neutralen Bisslage, die oft schon an der abweichenden Verzahnung vom Regelbiss zu erkennen ist.
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Bisslagekorrektur
Umfasst alle therapetischen Maßnahmen, die die Einstellung einer normgerechten Bisslage herstellen können. Dies sind z.B.alle funktionskieferorthopädischen Geräte, Scharniere oder Headgears.
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Bissnahme
Veralteter Ausdruck, der die Kieferrelationsbestimmung bezeichnet. Festgestellt wird hier das Verhältnis, in welchem sich der frei bewegliche Unterkiefer zum Oberkiefer befindet. Die Bissregistrierung geschieht meist mit Hilfe wächserner Platten, Bisswällen oder Registraten. Die Ermittlung bei Prothesenträgern ist naturgemäß schwieriger. Es gibt drei Positionen in denen sich der Ober- zum Unterkiefer befinden kann: dezentral, horizontal oder vertikal.
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Bissschablone
Eine dem Kiefer angepasste Platte aus Kunststoff oder Wachs, die einen Wall aus Wachs trägt. Indem der Patient mit den Zähnen des Gegenkiefers leicht in den Wachswall einbeißt, wird die Position der Kiefer zueinander festgehalten. Diese Bissnahme ist z.B. bei der Erstellung einer Prothese erforderlich. Sind beide Kiefer zahnlos, werden zwei Bissschablonen benötigt, um die Position des Unterkiefers zum Oberkiefer festzulegen.
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Bleaching
Bleichen der Zähne; Chemische Aufhellung der Zähne, welches unter zahnärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte, um Schädigungen von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden.
Die Methode sieht vor, dass ein peroxidhaltiges Gel auf die Zähne aufgetragen wird, welches mit den festgesetzten Farbpigmenten auf den Zähnen reagiert. Diese Reaktion stellt eine Oxidation (Sauerstoff-Reaktion) dar, welche die Struktur der Farbpigmente so verändert, dass es für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar ist. Keine dauerhafte Aufhellung, diese ist nur mit so genannten Veneers möglich.
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Bohrer
Hochgradig rotierende Präzisionsschneidewerkzeuge in unterschiedlichen Formen und Größen, um Zahnsubstanzen (Dentin, Zahnschmelz) bearbeiten zu können. Bohrer bestehen aus Metall und können auf unterschiedlichste Art und Weise beschichtet sein, z.B. Spezialstahl, Titan, Wolframcarbid. Der jahrelange Einsatz von Bohrern kann, durch den als unangenehm empfunden Pfeifton, zu Hörschäden des Arztes führen. Die Schmerzen bei der Zahnberührung variieren, je nach Geschwindigkeit der Bohrrotation.
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Bonding
Adhäsivtechnik: Klebetechnik, ehemals: Säure-Ätz-Technik (SÄT), engl.: adhesive bonding; Oberbegriff für begleitende Füllungsmethoden vor allem beim Einsatz von Komposit-Materialien, zum Befestigen von außerhalb des Mundes gefertigten Füllungen und Zahnersatzarbeiten (Keramik-Inlay, Klebebrücke, Veneers) .
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bonding agent
Schmelzadhäsiver Haftvermittler.
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bone splitting
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Knochenspaltung; es gibt zwei Gründe für bone splitting: 1. bei Fehlbildungen im Bereich des Unterkiefers kann man zur Korrektur eine saggitale Öffnung des betroffenen Areals vornehmen; 2. vor der Versorgung mit Prothesen ist es häufig erforderlich, dass zunächst eine Knochenvermehrung stattfinden muss. Dafür werden entweder der Unter- oder Oberkiefer gespalten und verschiedene Interponate eingelagert.
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bone spreading
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Knochenspreizung; dient der Herstellung eines vergrößerten Implantatlagers. Bei dieser Methode wird mit einem meißelartigen Instrument der Knochen gespreizt, um dann notfalls noch ein Knochentransplantat in das erweiterte Implantatlager einzubringen.
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Bonus
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Seit 1989 eingeführte Regelung; Das Bonusheft soll den Patienten zu gesundheitsförderlichem Verhalten animieren. Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen bekommt er zwar keine Zuzahlungen, aber er erhält Ermäßigungen.
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Bonyhardklammer
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Kugelkopfklammer; von außen (buccal) an den Zahn greifendes einfaches Halteelement.
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Bracketadhäsivtechnik
Die Brackets werden mittels dem Säureätzverfahren auf den Zähnen befestigt. Die Brackets werden nach der Schmelzkonditionierung mit Kompositkunststoffen aufgeklebt. Nach dem Aushärten des Klebers, wird eine dünne Versiegelungsschicht aufgetragen.
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Bracketentfernung
Es gibt zwei Arten, die Brackets von den Zähnen zu entfernen: zum einen durch Absprengen bzw. -scheren mit der speziellen Abnehmzange oder aber man erwärmt den Kleber und kann die Brackets vom Zahn elektrothermisch lösen.
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Brackets
In der Kieferorthopädie gebräuchliche Befestigungselemente bei festsitzenden Apparaturen. Werden durch spezielle Klebetechniken mit der Oberfläche des Zahnes verklebt und bilden so einen Ansatzpunkt zur Bewegung von Zähnen bei festsitzenden Apparaturen. Bei nicht sachgemäßer Klebetechnik können dauerhafte Entkalkungsflecken auf den Zahnoberflächen zurückbleiben. Die Entfernung der Brackets geht am einfachsten mit Hilfe eines Lasers.
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Brandführung
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Beim Keramikbrand werden die Materialien, bis zum endgültigen Erreichen der Brenntemperatur, materialgerecht und produktbezogen getrocknet und vorgewärmt.
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Brennen
Verfahren zur Herstellung von Dentalkeramiken. Beim Erhitzen wird die im Rohling befindliche pulverförmige keramische Masse zu einem festen Körper geformt. Die Temperatur wird produkttypisch gewählt, so dass die Keramikmassen sintern und oberflächlich verglast werden.
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Brodie Syndrom
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Bei diesem Syndrom fehlen auf beiden Kieferseiten die Antagonistenkontakte (Nonokklusion). Die Fehlstellung entsteht durch ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen Ober- und Unterkieferbreite.
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Bruchanfälligkeit
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Bezeichnet das erhöhte Risiko des Brechens von Materialien. Anfällig sind Kunststoffprothesen und Kunststoffe, die schlecht verarbeitet wurden. Auch bei einer ungenügend dimensionierten Prothesenbasis ist die Bruchanfälligkeit erhöht.
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Bruxismus
Amerikanische Bezeichnung für das Zähneknirschen oder Zähnepressen, welches meist nachts unter Stresssituationen auftritt. Zahnsubstanzverlust, Muskel- oder Kiefergelenkschmerzen oder sogar Knochenabbau können die Folge von Bruxismus sein. Abhilfe kann eine Knirscherschiene schaffen, die in der Nacht getragen wird und den Abrieb der Zähne verhindert.
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Brücke
Festsitzender Zahnersatz, um Lücken aufgrund fehlender Zähne zu schließen. Zwei Pfeilerzähne werden benötigt, um die klassische Brücke einsetzen zu können. Diese konventionelle Art der Brückenkonstruktion kann 10-15 Jahre halten, wenn der Kieferknochen und die Wurzeln der Pfeilerzähne genügend Stabilität besitzen. Nachteil dieser Methode liegt darin, dass gesunde Zahnsubstanz ggf. entfernt werden muss, um die Pfeiler befestigen zu können.
Zahnimplantate können die Brücke ersetzen, dabei müsste keine gesunde Zahnsubstanz entfernt werden und der Kieferknochen bleibt erhalten.
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Brückenglied
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Brückenzwischenglied, das Teil einer Brücke, welches den (die) fehlenden Zahn (Zähne) ersetzt.
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Brückenpfeiler
Brückenanker, Pfeilerzahn
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bukkal
Auch buccal geschrieben; diejenigen Zahnflächen am Backenzahn, die nach außen zur Wange hin ausgerichtet sind. Die gleiche Fläche wird bei den Schneidezähnen als labial bezeichnet.
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Bulimie
Es handelt sich um ein gestörtes Essverhalten, bei dem es phasenweise zu einer übermäßgen Nahrungsaufnahme kommt, bei dem das Hungergefühl vollständig fehlen kann. Nach der Nahrungsaufnahme kommt es zu einem selbstverursachten Erbrechen. Der Bulimiepatient weist häufig orale Befunde auf, meist Erosionen an den Glattflächen, die durch das säurehaltige Erbrechen auftreten.
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Bundesmantelvertrag (Zahnärzte)
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BMV-Z; Stellt ein Übereinkommen zwischen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und den Bundesverbänden der Krankenkassen dar. Dieser Vertrag gibt den Verhandlungsrahmen vor, indem in den jeweiligen Bundesländern die verschiedenen Kassenzahnärztlichen Vereinigungen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen Gesamtverträge abschließen können.
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Bundeszahnärztekammer
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BZÄK; Vereinigung der Landeszahnärztkammern.
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BVAZ
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Berufsverband der Allgemeinzahnärzte, wurde 2005 gegründet und vertritt als freiwillige Vereinigung die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte gegenüber Versicherungen, Fachverbänden und Politikern.
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Bügel
Partielle Prothesensättel werden durch Bügel untereinander verbunden. Man unterscheidet zwischen Unterzungenbügeln und den im Oberkiefer befindlichen Transversalbügeln, die im Gaumendach verlaufen.
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