Zahnlexikon

Facette

Verkleidung aus Porzellan oder Kunststoff, die dem Ersatzzahn ein natürlicheres Aussehen gibt.

Facharzt

FA; es gibt spezielle Voraussetzungen nach der Approbation, damit der Facharzt anerkannt wird. Ein ermächtigter Arzt muss die Facharztausbildung vornehmen, gerade bei der Ausbildung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Die Facharztausbildung ist in der Regel ganztägig.

Faszien

Fascie; dünne, sehnenartige Muskelhaut. Die Muskulatur erhält mit ihrer Hilfe die nötige Festigkeit, Elastizität und die eigentliche Form, da die Faszie hauptsächlich aus Kollagenfasern besteht. Die Gleitfähigkeit der Muskeln untereinander wird durch die Faszie gewährleistet. Die Faszien vereinen sich meist am Ende der einzelnen Muskeln zu einer Sehne, die den Muskel am Knochen befestigt.

Federrand

Vor einer Gussrestauration muss der Kavitätenrand präpariert werden. Bei diesem Verfahren wird der Rand der Kavität angeschrägt, dies führt zu einer Verminderung des Randspaltes. Bei einem schlecht präparierten Federrand erhöht sich das Kariesrisiko.

Fehlbildung

In der ZHK sind klassische Fehlbildungen Zahnanomalien, wie z.B. Dyostosen, Dysgnathien und Spaltbildungen im Gesichtsbereich (meist Lippen-Kiefer-Gaumenspalte). Die Fehlbildungen, die meist von Geburt an oder sich im Kindesalter entwickeln, müssen operativ behoben werden.

Fehlstellung

Verursacht durch einen Platzmangel im Kiefer, weichen die Zähne vom anatomisch einwandfreien Gebiss ab. Die betroffenen Zähne müssen sich unterordnen, weiter verschlimmern kann sich die Fehlstellung durch Erkrankungen am Zahnfleisch oder am Zahn direkt oder durch das häufige Lutschen von Bonbons. Es gibt Rotationsfehlstellungen (Zahn dreht sich um sich selbst), Kippung des Zahns oder generelle Fehlstellungen der Zähne.

Feilen

Es handelt zum einen um Instrumente, die der Kanalaufbereitung einer Zahnwurzel dienen. Zum anderen sind Feilen Handinstrumente, mit denen stark haftende Beläge von der Zahnoberfläche gelöst und Wurzeloberflächen geglättet werden.

Feinbearbeitung

Bezeichnet das Verfahren, um beschliffene Kronenstümpfe und Kavitätenwände zu glätten durch das Finieren.

Feineinschleifen

Bezeichnet das funktionelle Einschleifen. Dieses Verfahren stellt, im Gegensatz zu den groben Korrekturen in der Parodontaltherapie, eine subtile Arbeit dar. Diese benötigt ein systematisches Vorgehen, welches nur in mehreren Sitzungen möglich ist.

Feingoldprobe

Diese Methode dient der Überprüfung oder dem Einstellen der richtigen Temperatur eines Brennofens. Man nimmt einen Blechstreifen aus Feingold und legt diesen in den Ofen. Bei 1.063 Grad Celsius schmilzt der Streifen, so dass man damit die Temperatur prüfen kann.

Fernröntgenbild

Fernröntgenseitenbild, diagnostische Grundlage der Kephalometrie (= Schädelvermessung); engl.: teleradiogram; meist in der Kieferorthopädie angewandtes Mittel zur Bestimmung der Kieferlagebeziehung zum Schädel. Mit dieser Methode kann man Rückschlüsse auf die Art einer Erkrankung, auf das Wachstum und die Prognose einer Behandlung ziehen, indem man die Röntgendarstellung mit Hilfe einer Vielzahl von Referenzpunkten auswertet.

Festzuschüsse

Die früher gültigen Festzuschüsse wurden seit 1999 gestrichen. Zahnersatz und kieferorthopädische Behandlungen sind wieder Sachleistungen (mit Eigenbeteiligung). Der normale Zuschuss für "gesetzlichen Zahnersatz" beträgt 50 Prozent. 60 Prozent Zuschuss (= 10% Bonus) erhält derjenige, der 5 Jahre lang ununterbrochen eine regelmäßige - mindestens einmal jährliche - Untersuchung seiner Zähne hat durchführen lassen. Der Nachweis der regelmäßigen Untersuchung verbunden mit der Bestätigung einer 'regelmäßigen Gebisspflege' ist in einem vom Zahnarzt ausgestellten Bonusheft zu führen. Weitere 5% (= 15% Bonus) wird gewährt, wenn ein lückenloser, 10-jähriger Nachweis der Zahnuntersuchung und 'Gebisspflege' erbracht werden kann. Die genannten Regelungen gelten ab 2000 auch für zahnlose Patienten (Vollprothesenträger).

Fibrom

Gutartige Bindegewebswucherung.

Filmhalter

Es handelt sich um eine Apparatur, die eine definierte Lagebeziehung zwischen Röntgengerät, Film bzw. Sensor und dem Objekt bei intraoralen Röntgenaufnahmen herstellen soll. Vorteilhaft sind diese Halter bei lateralen Zahnaufnahmen und werden hier zusammen mit einem Kleinfeldtubus benutzt.

Fingerhutkronen

Fingerhutbrücke; Krone über eine vorhandene "Krone" bzw. aufzementierte Metallkappe oder über ein Brückenglied.

Fingerlutschen

Meist am Daumen, aber auch an den übrigen Fingern; Ist häufig die Ursache für die verschiedenen Dysgnathien. In den ersten Lebensjahren wird das Lutschen als physiologisch betrachtet, sollte aber ab dem dritten Lebensjahr beendet werden. Das Lutschen übt Druck auf die Frontzähne aus. Aber auch auf die Seitenzähne wirken, durch das Einsaugen der Wangen, enorme Kräfte. Dies sind die Ursachen für die Entwicklung eines offenen Bisses, Protrusion des Oberkiefers, Retrusion des Unterkiefers und eine generelle Hemmung der Ober- und Unterkieferentwicklung.

Finieren

Perfekt sitzende Goldinlays und Teilkronen müssen nach dem Aushärten des Zements mechanisch geglättet werden. Der ebenmäßige Übergang zwischen Zahnsubstanz und Metallteil wird erzielt, indem man mit einem speziellen Schleifgerät die Ränder geringfügig ausdünnt, andengelt und poliert. Bei dieser Methode besteht der Zahnersatz aus relativ weichen Edelmetalllegierungen.

Finierstreifen

Dünne, 4 bis 5 mm breite Streifen aus Polyester. Diese Streifen sind auf einer Seite mit Partikeln (z.B. Aluminiumoxid) beschichtet. Es gibt eine grobere Körnung zum Abtragen und eine feinere Körnung zum Polieren der Füllungsränder. Auch nach einer Zahnreinigung können die Streifen zum Glätten benutzt werden.

Fissur

Spalte bzw. Ritze im Schmelz der Kaufläche von Molaren (Backen- oder Mahlzähne) und Prämolaren

Fissurenbohrer

Ein Gerät mit einem zylindrischen Arbeitsteil, bei dem die Schneiden gezahnt sein können. Der Bohrer war erst zum Aufziehen der Fissuren vorgesehen .

Fissurenform

Es gibt keil-, spalt- oder ampullenförmige Fissurenformen, die man im okklusalen Querschnittsbild der Zähne erkennen kann. Die Zahnreinigung ist bei tiefen spalt- oder ampullenförmigen Fissuren besonders schwierig und erhöht damit das Risiko einer Karieserkrankung.

Fissurenkaries

In den Mulden der Backenzahnkauflächen. Die Fissuren besitzen tiefe, schmale Passagen, die besonders anfällig sind für Karies, da diese Stellen nur schlecht gereinigt werden können und dadurch die Bakterien leicht eindringen können. Fissurenkaries sitzt tief im Zahn und kann daher äußerlich, selbst mit Hilfe von Röntgenstrahlen, nur schwer ausgemacht werden. Eine Fissurenversiegelung ist daher gerade bei Patienten mit einer hohen Anfälligkeit ratsam.

Fissurenversiegelung

Präventive Maßnahme zur Verhinderung von Kariesbefall der Zähne. Aus den Fissuren lassen sich bakterielle Zahnbeläge oft nur schwer entfernen und es entsteht Karies. Bei der Fissurenversiegelung werden die Fissuren mit Kunststoff aufgefüllt. Die Ansiedlung von Zahnbelägen wird so verhindert. Zusätzlich sind diese Bereiche dann leichter zu putzen. Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kassenleistung an den Zähnen 6 und 7. Die Versiegelung der übrigen Zähne ist Privatleistung.

Fistel

Ausführungsgang; mit Epithel ausgekleideter Kanal zur Ableitung von Flüssigkeiten (meist Eiter) aus einem abgegrenzten Entzündungsgebiet zur Körperoberfläche hin. Die Entzündungen selbst verursachen die Fistelbildung, deshalb verschwinden die Fisteln nach der Heilung einer Entzündung.

Fixation

Aktive Befestigung, z.B. eines Verbandes, einer Schiene an Zähnen, der Fragmente bei einem Kieferbruch durch Osteosynthese u.ä. Maßnahmen.

Flottieren

Weist die Schleimhaut eine extrem ungewöhnliche Beweglichkeit auf, dann bezeichnet man dies als Flottieren. Dies Phänomen kommt beim Schlotterkamm vor.

Fluorid

Salze der Fluorwasserstoffsäure, die eine Mineralisation an der Oberfläche des Zahnes bewirken. Fluoride in Mund- und Zahnpflegemitteln fördern also die Wiedereinlagerung von Schmelzbestandteilen in den Zahn und verhindern dadurch die Entstehung von behandlungsbedürftigen "Löchern". Ein beginnender Schaden kann durch Fluoridanwendung geheilt werden. Bakterien im Zahnbelag (Plaque) wandeln Zuckerbestandteile der Nahrung in Säuren um, die den Zahnschmelz auflösen. Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und machen ihn widerstandsfähiger gegen diese Säureangriffe und hemmen den Stoffwechsel der Plaquebakterien und reduzieren so die gefährliche Säureproduktion.

Fluoridgel

Auch als Fluoridgelée bezeichnet; Eine einmal wöchentliche Anwendung, des hochprozentigen Gels, ist bei einem erhöhten Kariesrisiko zur Ergänzung der Mundhygienemaßnahmen ratsam. Mit Hilfe eines konfektionierten Applikationslöffel kann man eine längere Kontaktzeit zwischen Fluoridgel und Zähnen herstellen.

Fluoridierung

Zuführung von Fluorpräparaten, z.B durch das Auftragen von Fluoridgel auf die Zähne.

Fluoridlack

Es handelt sich um ein 5%iges Natriumfluorid; Dieses Natriumfluorid befindet sich in einer Harzlösung. Die Lösung ermöglicht eine längere Haftung des Fluorids auf der Zahnoberfläche.

Foness-Technik

Technik, die besonders für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren und für unbeholfene Personen geeignet ist. Die Zahnbürste wird bei dieser Technik immer senkrecht aufgesetzt. Der erste Schritt ist das Reinigen der Kauflächen, indem leichte Hin- und Herbewegungen gemacht werden. Im zweiten Schritt werden die Außenflächen der Zähne geputzt und dabei wird immer von „Rot“ nach „Weiß“ geputzt. Die Ober- und Unterkiefer werden nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gereinigt. Beim dritten Schritt werden die Zahninnenflächen mit Hilfe kleiner kreisender Bewegungen geputzt.

Foramen

Auch Foramen magnum genannt; Hinterhauptsloch, größte Öffnungsstelle an der Schädelbasis, dient dem Durchtritt von Blutgefäßen oder Nerven. Die Medulla oblongata (verlängertes Rückenmark), die spinalen Wurzeln des elften Hirnnervs (Nervus accessorius) und die beiden Wirbelarterien treten durch das Foramen magnum in die Schädelhöhle ein.

Foramen caecum (coecum)

Rest des Ductus thyroglossus; blind endendes Loch, das an Seitenflächen der Mahlzahnkrone oder auf der Zungenfläche bei oberen seitl. Schneidezähnen vorkommt. Einstülpung des inneren Schmelzepithels an oberen seitl. Schneidezähnen. Seltene Zahnanomalie.

Fortbildungspflicht

Die Informationspflicht über den gegenwärtigen Wissensstand gehört zu den Berufspflichten der Vertragszahnärzte. Sie besteht bezüglich des neuesten Standes der zahnmedizinischen Wissenschaft zur Vermeidung von Haftungsrisiken und strafrechtlicher Folgen. Behandlungsfehler verursacht aufgrund unterlassener Fortbildung lösen Schadensersatzpflicht aus.

Fraktur

Bruch (z.B. von Knochen oder Zähnen), im Allgemeinen eine Verletzung des Skeletts. Bei der Heilung muss darauf geachtet werden, dass die beiden Knochenteile an der richtigen Stelle wieder zusammen wachsen. Konservative Ruhigstellung durch Gipsverband oder Schiene und operativ als Osteosynthese.

Freie Vereinbarung

Mit dem Muster 3 erfolgt eine absolute Loslösung vom Kassenvertrag. Alle Vorschriften des Bema und des BMV-Z entfallen. Das Honorar kann mit dem Patienten frei vereinbart werden und eine eventuelle Kostenerstattung muss der Patient selbst bei seiner Krankenkasse erwirken. Diese Vereinbarung ist unabhängig von einem Vertragsgutacher.

Freiendbrücke

Extensionsbrücke oder auch Anhängerbrücke genannt, die nur auf einer Seite des Brückenzwischengliedes durch einen Brückenanker befestigt ist.

Freiendlücke

Zahnloser Kieferbereich, der meist nur von vorn durch einen oder mehrere Zähne begrenzt wird. Bei einer Freiendlücke kommt es nicht automatisch zu einer prothetischen Versorgung. Laut Wirtschaftlichkeitsbegriff der Gesetzlichen Krankenversicherung steht kein Zahnersatz zu, beim Fehlen des zweiten und dritten großen Backzahns, bei sonst geschlossener Zahnreihe.

Freiendprothese

Bezeichnet eine Teilprothese, die dorsal nicht mehr durch einen Zahn gestützt wird. Bie dieser Art von Prothesen kommt es meist zu Kippmomenten, da der Prothesensattel der nachgebenden Schleimhaut aufliegt.

Freilegung

Es kommt vor, dass im permanenten Gebiss bleibende Zähne (meist die oberen Eckzähne und die Weisheitszähne) nicht durchbrechen. Ursache hierfür ist entweder ein Platzmangel im Gebiss oder aber Entwicklungsstörungen. Die Behandlung sieht vor, dass der Zahn freigelegt wird, so dass aus dem Zahnfleisch die Zahnkrone herausragt. Der Kieferorthopäde befestigt dann an der Zahnkrone ein Bracket oder ein Kettchen, diese sind mit Drähten versehen. Der Zahn kann mit Hilfe eines speziellen Gummis in die Lücke bewegt werden.

Fremdkörper

Bezeichnung für alle Materialien und Gegenstände, die durch die Körperoberfläche, insbesondere durch Haut, Hornhaut oder Schleimhäute, in den Körper eindringen. Auch körpereigenes, jedoch abgestorbenes Gewebe kann als Fremdkörper wirken. Fremdkörper dringen meistens durch Wunden in das Gewebe ein. Keimfreie Fremdkörper können im Gewebe einheilen und werden vom Körper in bindegewebigen Schalen abgekapselt. Mit Keimen behaftete Fremdkörper werden mit Eiter zusammen ausgestoßen oder aber müssen operativ entfernt werden.

Friktion

Prothetisch-zahnheilkundlicher Begriff für die Haftkraft und/oder Gleitreibungskraft einer Versorgung im Sinne von "Haftung durch Reibung" (engl.: friction, grip, frictional retention) – bei Teleskopprothesen wird die sogenannte Übergangspassung zwischen Innen- und Außenteleskop so bezeichnet.

Front-Eckzahn-Führung

Beim Schlussbiss des Patienten „Entkoppelung“ der Seitenzähne während der Seitwärtsbewegung des Unterkiefers. Der Biss wird durch die Front-Eckzahn-Führung bestimmt. Man unterscheidet die frontzahngeschützte Okklusion (Frontzahnführung) und die eckzahngeschützte Okklusion (Eckzahnführung).

Frontzahnführung

Inzisalführung, Schneidezahnführung; dynamische Okklusion (Zahnkontakte bei Bewegung des Unterkiefers) zwischen OK- und UK-Frontzähnen, welche bei Unterkieferbewegungen einer zugebissenen Zahnreihe zu einem Klaffen der Seitenzähne führt

Frontzahnstufe

Frontzahnüberbiss, Schneidezahnstufe; sagittaler (Overjet) und vertikaler (Overbite) Abstand der Schneidekanten der oberen und unteren Frontzähne beim normalen Zusammenbiss.

Frontzahntrauma

Verletzung der Frontzähne (Schneidezähne) und/oder der benachbarten Strukturen (Zähne, Knochen) durch Gewalteinwirkung (z.B. ein Sturz vom Rad). Bei einer Total-Luxation (Zahn komplett ausgeschlagen) sollte der Patient den Zahn entweder im Mund aufbewahren, in Milch legen oder in einer Zahnrettungsbox (in der Apotheke erhältlich) aufbewahren.

Frontzähne

Sammelbezeichnung für Schneide- und Eckzähne (Dentes incisivi, Dentes canini).

Frühkontakte

Vorzeitiger Kontakt eines Zahnes oder einer Zahngruppe mit meist erheblichen schädigenden Auswirkungen auf den Zahnhalteapparat bzw. zu Ausweich- oder Abgleitbewegungen des Unterkiefers führt.

Funktionsabdruck

Funktionsabformung, „Saugabdruck“; in der Zahnmedizin bzw. Zahntechnik spezieller Abdruck des unbezahnten Kiefers für die Randgestaltung von Gebissprothesen (Totalprothesen). Der Abdruck wird unter Berücksichtigung der natürlichen Bewegungen von Schleimhäuten u. Muskeln, so wie sie unter normaler Funktion (Essen, Sprechen, Mimik) auftreten und der Darstellung des Ventilrandes (Umschlagfalte) angefertigt. Durch diese Methode kann man die richtige Ausdehnung der Prothesenbasis, ohne Behinderung durch abhebelnde Muskelkräfte, ermitteln.

Funktionsanalyse

Auch funktionelle Gebissanalyse genannt. Mit Hilfe eines individuell eingestellten Artikulators wird die Okklusion untersucht. Untersuchungsmethode zur Diagnose von Störungen im Bewegungsablauf des Kausystems und der Feststellung von krankhaften Gewebeveränderungen.

Furkationsbefall

Auch als Furkationsbeteiligung bezeichnet; es handelt sich um einen Knochenverlust an der Furkation (=Aufteilung, Gabelung einer Zahnwurzel bei mehrwurzligen Zähnen). Im gesunden Gebiss befindet sich die Gabelung der Zahnwurzel unter dem Zahnfleisch und wird vom Knochen bedeckt.

Fügespalt

Bezeichnung für die Stelle, an der zwei verschiedene Materialien oder Teile möglichst passgenau miteinander verbunden werden: z. B. Gold-an-Stahl-Lötung oder Ineinanderpassung von Primär- und Sekundärteleskopkrone. Nach dem Löten gibt der Fügespalt gibt das Volumen der Nahtstelle an.

Führungsschablone

Aus klarem Kunststoff hergestelltes prothetisches Hilfsmittel, dass die Präparation der Implantatlager und die zweckmäßige Lokalisation, sowie die richtige Achsenstellung der Implantate gewährleistet.

Füllungen

Wenn die Kavität so fortgeschritten ist, dass eine Fluoridanwendung keine Heilung mehr bringt, müssen die betroffenen Stellen gefüllt werden. Hierfür werden unterschiedliche Materialien verwendet. Man unterscheidet metallfarbene Materialien (z.B. Gold, Amalgam) und zahnfarbene Materialien (z.B. Komposit, Kompomer, Keramik). Man unterscheidet zwischen provisorischen Füllungsmaterialien, die nur wenige Tage im Zahn bleiben, oder Füllungen, die eines Tages raus fallen können.

Füllungsinstrumente

Diese Handinstrumente dienen dazu plastische (Unter-) Füllungen in den betroffenen Zahn zu bringen und zu formen. Es gibt: Füllspatel, Kugelstopfer und Planstopfer.

Füllungsmaterial

Material zum Füllen eines Zahndefektes.

Füllungsrand

Bezeichnet den Greunzbereich zwischen Füllung und der intakten Zahnhartzsubstanz. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Rand möglichst dicht ist. Das bedeutet, dass die Füllung nicht überstehen darf oder die Kavitätenwand unbedeckt bleibt. Sind diese zwei Voraussetzungen nicht erfüllt, gilt die Füllung als minderwertig. Der Fissurenrand sollte nicht sublingual verlaufen, dies ist für die Parodontaltherapie vorteilhafter.

Füllungsüberschuss

Bei diesem Überschuss handelt es sich um Füllungsanteile, die über den eigentlichen Präparationsrand hinausgehen. An diesen Überstanden können sich Beläge, wie Plaque, besonders gut anlagern und tragen damit zum erhöhten Risiko von Randkaries bei.

Fächerdehnschraube

Dient in der Kieferorthopädie der zielgerichteten Oberkieferregulierung. Die Schwenkdehnschraube mit ihrem Scharnier kann als aktives Element eine vordere Öffnung der Platte durchführen, ohne die Molarenstellung zu verändern. Die Methode führt zu einem fächerförmigen Aufdehnen des Oberkieferfrontbogens.

Fädeln

Methode, die der zusätzlichen Zahnpflege dient. Die schwer zu reinigenden Zahnzwischenräume, aber auch die Spalten unter Brücken und Stegen können mit der Zahnseide gesäubert.

Sie vermissen einen Begriff?

Schicken Sie uns eine E-Mail an zahnlexikon@spitta.de und wir ergänzen das Spitta-Zahnlexikon umgehend.

zum Seitenanfang
Mein Spitta
Mein Spitta
Passwort vergessen?
Jetzt registrieren
Warenkorb
Warenkorb
Artikel im Warenkorb 0
Summe inkl. MwSt. 0,00 €
zum Warenkorb
Gratis-Newsletter
Gratis-Newsletter
Nützliche Tipps und News zu Zahnmedizin und Zahntechnik direkt per E-Mail

Hier anfordern

Praxislösungen
AbrechnungsPLANER dental | Adressaufkleber | Analogtafeln BEMA/GOZ | Anamnesebogen | Bema-Kurzverzeichnis+ | Bogenschießen | DENTAL KOMPAKT 2011 | DemoBox dental | Doping und seine Wirkstoffe | Erfolgreiche Mustertexte für die Zahnarztpraxis | Ernährungsmedizin in der Praxis - Alles zur Ernährungsmedzin und der ernährungsmedizinischen Beratung | Festzuschüsse Prothetik | Fit im Schulsport | Formularmanager Implantologie | Formularmanager Implantologie | Formularmanager Kfo | Formularmanager Kfo | Formularmanager Prophylaxe | Formularmanager Prophylaxe | GOZ-Kurzverzeichnis+ | HoZ – digital | Hygiene-Schutzhülle für die Karteikarte | KKD - Kongress Kalender Dental | Knochenaufbau in der zahnärztlichen Implantologie | Korrespondenz-Profi Zahnarztpraxis | Krankenblatt B1 | Kurzverzeichnis Gegenüberstellung GOZ 1988 - GOZ 2012 | Kurzverzeichnis Implantologie | Kurzverzeichnis Zahntechnische Abrechnungspositionen | Laborbefunde und ihre klinischen Interpretationen | Labornavigator Zahntechnik | Leukotape K | Medikamente und Schadstoffe in Schwangerschaft und Stillzeit | Optimales Sportwissen | Optimales Training | Physio-Taping | Praxis-Checklisten Implantologie | Praxismappe Prophylaxe | Produktkatalog | Prophylaxe-Rechner | Prothetik-Planer Spitta-Synadoc | Seminare | Spitta Hygiene Karteikarte | Spitta-Aufklärungssystem | Spitta-System-Karteikarte | Sportanatomie | Sportbiologie | Starter-Set: Spitta Hygiene Karteikarte | Terminplaner dental | ZFA-Lernsoftware 2011/2012 | ZFA-Lernsoftware 2011/2012 | ZFA-Prüfungsaufgaben online | ZFA-Prüfungstraining | ZFA-Prüfungstraining | ZMK Jahresinhalte | ZahnersatzRechner | Zahnlexikon | Zahntechnische Abrechnung kompakt | Zahntechnischer PreisPLANER | Anzeige: KaVo Dental GmbH
Spitta ONLINE-PORTALE
Abrechnung Zahnmedizin | Abrechnung Zahntechnik | Akademie | Dental-Bücher | Dental Kompakt online | Dentimages | DI aktuell | Medizin | Patientenberatung | spitta.de | Sportliteratur | ZMK aktuell | ZP aktuell | ZTM aktuell
Spitta
Autoren | Jobs | Kontakt | Kundenservice | Login | Mediadaten | Newsletter | Registrierung
Der Spitta Verlag in Balingen ist ein kompetenter Fachverlag für

zahnmedizinische Organisationsmittel

,

Loseblattwerke

,

Fachbücher

,

Fachzeitschriften

,

Software

sowie diverse

Online-Lösungen

und

Online-Portale

für den Bereich Dental. Die

Spitta Akademie

bietet außerdem zahlreiche dentale Fortbildungsveranstaltungen, vom kleineren Seminar bis zum großen Dental-Kongress. Auf

www.spitta.de

finden Zahnärzte, Zahntechniker, dentale Implantologen/Parodontologen und Kieferorthopäden sowie das gesamte Praxispersonal alles zu den Themen

zahnmedizinische Abrechnung

und

Praxismanagement

sowie zahlreiche fundierte und aktuellste

Fachinformationen

. Im großen

Spitta Shop RATIOdent

finden Sie von der

Karteikarte für den Zahnarzt

über das

Terminbuch

bis hin zur

Software

für Praxis und Labor das komplette

Verlagsprogramm

, das auf Sie und Ihre Patienten ausgerichtet ist. Außerdem: kostenloser und unverbindlicher

Newsletter

mit wechselnden Themenschwerpunkten.