„Sie haben gemeinsam die Erfolgsgeschichte der
Speisesalzfluoridierung in Deutschland geschrieben. Dafür gebührt Ihnen der
allergrößte Respekt.“ Mit diesen Worten verabschiedete Prof. Dr. Stefan Zimmer,
Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK), die drei
Gründungsmitglieder Prof. Dr. Gisela Hetzer, Dr. Hanns-Werner Hey und Prof. Dr.
Thomas Marthaler, die sich in den Ruhestand zurückziehen. „Durch ihr
unermüdliches Engagement etablierte sich die Verwendung von fluoridiertem
Speisesalz als Basis im Rahmen der Kariesprophylaxe und fand hohe Akzeptanz in
der Bevölkerung“, bedankte sich Zimmer für die ehrenamtliche Mitarbeit der drei
Zahnmediziner im wissenschaftlichen Beirat der IfK. Die IfK wurde 1991 auf
Initiative des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) gegründet.
Anlass war die Zulassung von fluoridiertem Speisesalz in Deutschland. Damit bot
sich neben der fluoridhaltigen Zahnpasta eine weitere und zudem kostengünstige
Möglichkeit für eine wirkungsvolle Kariesvorbeugung.
Dr. Riedel neues Beiratsmitglied
Anlässlich der Jahressitzung Ende November 2009 wurde Dr.
Eberhard Riedel, München, in den wissenschaftlichen Beirat der IfK aufgenommen.
Der niedergelassene Zahnarzt und ehemalige Vorsitzende des DAZ engagiert sich
in den Bereichen Qualitätsmanagement in der Zahnmedizin und Kariesprophylaxe in
der integrierten Versorgung.
Aufgaben und Ziele der Informationsstelle
Zahn- und Kinderärzte arbeiten in der IfK interdisziplinär
mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst zusammen. Aufgabe ist, unter
Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Kariesprävention
beizutragen mit dem Ziel, die breitere Verwendung von Fluoriden, insbesondere
von fluoridiertem Speisesalz, zu fördern. Weitere Informationen und kostenlose
Broschüren erhalten Fachkräfte und Verbraucher im Internet unter www.kariesvorbeugung.de.