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Foto: Dentimages
12.09.09
Zahnspangen müssen kein Stahlwerk sein
Mehr als Knutschbremsen und Nuschelquellen
Jeder will perfekt stehende Zähne, die ein Lächeln strahlen lassen. Leider sind jedoch nicht Alle von Natur aus mit dem perfekten Gebiss ausgestattet. Zahnspangen gehören jedoch nicht unbedingt zu den Behandlungen, die das Teenager Leben vereinfachen. Aber viele Stars haben es bereits vorgemacht: Die Mühe lohnt sich und Zahnspangen  haben Dank neuer Methoden viel von ihrem Schrecken verloren.

Zahnspangen stören, sind lästig und sehen meist nicht besonders attraktiv aus. Um sich den Traum vom perfekten Lächeln zu erfüllen und Folgeerkrankungen vorzubeugen, müssen die Zähne jedoch vielfach in die rechte Bahn gebracht werden. Zahnstellungs- und Bisslagefehler können die Funktion des Kiefergelenks beeinträchtigen und den Zahnhalteapparat schädigen. Das Karies-Risiko steigt. Bei fehlenden Zähnen kann mit einer kieferorthopädischer Therapie eine Zahnersatzbehandlung erleichtert oder sogar vermieden werden. Die Stars aus Film, Musik und Fernsehen haben es bereits vorgemacht und Ihr Lächeln perfektioniert. Seit Tom Cruise,  Whoopi Goldberg, die Popsängerin Britney Spears oder auch die Prinzen William und Harry ihre Zähne mit einer Spange korrigiert haben, gelten die ehemaligen Knutschbremsen als cool.

Neben der notwendigen ästhetischen Verbesserung gibt es auch viele  medizinische Gründe für eine kieferorthopädische Therapie. Deswegen muss auch immer eine kritische Prüfung der vom Patienten gewünschten Veränderung der Zahnstellung erfolgen, um keine unnötige Risiken bei der Therapie einzugehen. Dringend notwendige Voraussetzung einer kieferorthopädischen Behandlung ist eine optimale Mundhygiene und das aktive Mitwirken des Patienten bei der Therapie. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind kann ein Erfolg erreicht werden und unnötige Risiken vermeiden werden.

Als Nuschelquelle oder Stahlwerk war die kieferorthopädische Gerätschaft verschrien. Doch die Zeiten ändern sich. Unsichtbar hinter den Zähnen verschwunden oder als durchsichtige Schiene haben die Zahnkorrekturen viel von Ihren früheren Schrecken verloren.

Keramik-Brackets

Keramik-Brackets sind durch ihre weiße teilweise transparente  Farbe nahezu unsichtbar und nehmen keine Farbstoffe aus der Nahrung auf. Sie wirken mit der richtigen Pflege auch nach einiger Zeit immer noch so wie am ersten Tag. Allerding ist Keramik hart und spröde so dass es im Gegensatz zu den herkömmlichen Metallbrackets schneller brechen kann und ggf. ausgetauscht werden muss. Größere Stabilität bieten Keramikbrackets mit Metallslot.

Hinter den Zähnen verborgen

Hier werden die Brackets und der Drahtbogen nicht auf den Außenflächen, sondern lingual, d.h. auf den Innenflächen der Zähne befestigt und sind somit völlig unsichtbar für den Betrachter. Dabei funktionieren die "getarnten" Spangen mindestens genauso gut wie die herkömmlichen Apparate. Allerdings ist im Einzelfall zu klären in wie weit der Einsatz dieser Technik möglich ist. Auch zusätzliche entstehende Kosten sind zu beachten.

Durchsichtig und unsichtbar

Eine durchsichtige Schiene wird dem Gebiss angepasst. Sie sitzt auf den Zähnen und löst mit leichtem Druck die gewünschte Zahnbewegung aus. Die Kunststoffschienen werden nur zum Essen, Trinken und Zähneputzen herausgenommen und stören nach kurzer Eingewöhnung auch beim Sprechen nicht.

Welche Methode die richtige Alternative darstellt kann nur mit dem behandelnden Kieferorthopäden geklärt werden. Nicht jede Methode lässt sich bei allen Diagnosen anwenden, jedoch sind die Alternativen heute vielfältig.


Quelle: Initiative proDente e.V.


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